Entscheidend ist die vertragliche Währung
Ein Exposé kann einen umgerechneten Europreis zeigen, obwohl der Vertrag eine andere Zahlungswährung vorsieht. Kläre deshalb, welcher Betrag verbindlich ist, welcher Kurs für eine Umrechnung gilt und wer Umrechnungs- oder Überweisungsgebühren trägt. Weitere Grundlagen findest du unter Währung und Devisen.
So wirkt sich ein Kurswechsel aus
Reines Rechenbeispiel: Eine noch offene Rate beträgt 50.000 Pfund. Bei einem angenommenen Kurs von 1,15 Euro je Pfund benötigst du 57.500 Euro. Bei 1,25 Euro je Pfund sind es 62.500 Euro. Die vertragliche Pfundrate bleibt gleich, dein Eurobedarf steigt um 5.000 Euro. Die Beispielkurse sind keine aktuellen Marktkurse.
Auch laufende Einnahmen prüfen
Mieteinnahmen und Ausgaben in derselben Währung können einen Teil der laufenden Schwankungen ausgleichen. Zahlungen in anderen Währungen und ein späterer Verkauf bleiben gesondert zu betrachten. Ein höherer Verkaufspreis in Vertragswährung muss nicht denselben Gewinn in Euro ergeben.
Was in deine Planung gehört
- Alle Kaufpreisraten mit Fälligkeit und Vertragswährung erfassen.
- Miete, Verwaltung und sonstige Ausgaben nach Währung trennen.
- Für mehrere plausible Wechselkurse den Liquiditätsbedarf berechnen.
- Gebühren, Kursaufschläge und einen Puffer berücksichtigen.
Die Währungsannahmen gehören ebenso wie die Finanzierung in die Cashflow-Rechnung.